Den Beleg prüfen.
Agent, Event-ID, Regel, Level und Zeitstempel kontrollieren. Lokale Telemetrie mit dem SIEM-Datensatz abgleichen.
BLUE TEAM SOC LAB
Ein eigenes Security-Labor. Echte Telemetrie. Nachvollziehbare Detection und Triage.
Ich verbinde Windows, Linux und Netzwerkdaten in Wazuh – und zeige, wie aus einer Erkennungslücke ein überprüfbarer Alert wird.
Security Events / Sysmon / eve.json
Decoder → Regeln → Korrelation
Beleg prüfen. Kontext verstehen. Fall schließen.
VISUELLER PROJEKTEINBLICK
Konzeptionelle Visualisierungen ergänzen die technischen Nachweise und vermitteln die Ausrichtung des Labors: zentrale Überwachung, vernetzte Telemetrie und nachvollziehbare Analystenentscheidungen.


01 / LABORARCHITEKTUR
Host-Ereignisse liefern Prozess- und Benutzerkontext. Netzwerkdaten ergänzen die Sicht auf Verbindungen. Wazuh führt die Signale zusammen.
WAZUH AGENTS ZENTRALE AUSWERTUNG
Die Darstellung zeigt Systemrollen und Datenwege. Interne IP-Adressen, Domänen- und Kontonamen sind bewusst ausgelassen. Der Suricata-Test belegt die Sicht auf den Ubuntu-Sensor, keine vollständige Netzabdeckung.
02 / FALLSTUDIE IM FOKUS
Ein Nmap-Test wurde lokal protokolliert, erzeugte aber zunächst keinen passenden Wazuh-Alert. Ich habe die fehlende Regellogik ergänzt und die Erkennung erneut geprüft.
Ein aktiver Agent allein garantiert keine Detection. Telemetrie, Regellogik und erneuter Test müssen zusammenpassen.
Alle Szenarien ↗03 / DETECTION EXPLORER
Von der Logquelle bis zur Entscheidung: acht dokumentierte Szenarien, filterbar nach Themen. Öffne ein Szenario für Ablauf, Triage und Nachweise.
Versuche einen anderen Begriff oder setze die Filter zurück.
MITRE-Tags beschreiben das getestete Verhalten. FIM und SCA werden hier nicht pauschal einer Angriffstechnik zugeordnet. Die Tests belegen Laborergebnisse, keine produktive Erkennungsquote.
04 / ANALYSTENPERSPEKTIVE
Ich prüfe Quelle, Zeitpunkt, Benutzer und Folgeaktivität gemeinsam. Ein korrekt erkannter, genehmigter Test bleibt ein True Positive – und ist damit noch kein Security Incident.
Agent, Event-ID, Regel, Level und Zeitstempel kontrollieren. Lokale Telemetrie mit dem SIEM-Datensatz abgleichen.
Testfreigabe, Quell- und Zielrolle, Prozesskette und begleitende Aktivitäten prüfen. Zusammenhänge nur mit passenden Belegen annehmen.
Klassifizierung und Maßnahmen dokumentieren. Temporäre Testkonten entfernen, privilegierte Änderungen zurücknehmen und Bereinigung prüfen.
GRENZEN & LERNEFFEKTE
Die ursprüngliche Windows-Regel ist an die bekannte Testquelle gebunden. Suricata wurde gegen den Ubuntu-Sensor geprüft. Für einen produktiven Einsatz wären eine geeignete Sensorplatzierung, verhaltensbasierte Kriterien, Ausnahmen und False-Positive-Tests erforderlich.
Die Regel für whoami /priv wurde mit Sigma CLI ohne Syntax- und Condition-Fehler validiert. Ihr Status ist experimental. Das bestätigt die technische Prüfung, ersetzt aber keine Validierung in einer produktiven Umgebung.
Check 35517 für /dev/shm wurde gehärtet und nach Neustart bestanden. Bei Check 35509 wurden technische Abhängigkeiten des Ubuntu-Desktops und ein fest eingebautes Modul bewertet. Die verbleibende Abweichung wurde als Risk Acceptance dokumentiert.
IM PROJEKTGESPRÄCH
Gerne erläutere ich die Regellogik, das Alert-Tuning und meine Triage anhand der dokumentierten Tests.